Samstag, 20. Oktober 2007

He-Mans Axt


Als He-Man während eines Kampfes mit seinem Schwert auf einen Felsen eindrosch um diesen zu spalten, bemerkte Man at Arms das ein Schwert hierfür die falsche Waffe sei.
Am selben Tag erschuf Arms eine Axt für He-Man. Nur der härteste Stahl war gut genug, und er erfand einen Vibrationsmotor, der sich seine Energie aus dem Schwung holt wenn die Axt sich bewegt. Mit dieser Axt könnte He-Man mit halber Kraft doppelt stark zuschlagen!
Und He-Man dankte Arms dies Geschenk mit vielen, vielen gespaltenen Dämonen, Skelettkriegern und...den verdammten Felsen die während den Kämpfen im Weg lagen.

Auch hier habe ich die Plastikklingen durch rostfreien Edelstahl ersetzt. He-Man könnte damit einer andren Figur problemlos die Rübe runterhauen.

Skeletors Doppelklinge





Als vor Äonen von Jahren das Universum nur von den alten Göttern bevölkert wurde, stritten sich bereits die Mächte von Chaos und Ordnung um die Vorherrschaft. Ihre Kämpfe erschütterten Galaxien, doch nach Äonen sahen sie ein, gleiche Stärke zu besitzen.
So richtete sich ihre Aufmerksamkeit auf eine kleine Welt, die soeben begonnen hatte Leben zu gebären. Über Milliarden von Jahren betrachteten die Mächte, wie sich das Leben entwickelte. Und Chaos schrie vor Vergnügen auf, als diese kleinen Wesen den ersten Krieg entfachten.
Aus Sorge, im Krieg gegen das Chaos zu unterliegen wenn das Böse auf dieser Welt überhand nehmen könnte, hauchte Chaos einer Gruppe von Wesen die Vernunft ein. Diese Wesen zogen sich aus den Kämpfen zurück und gründeten eine erste Gemeinschaft. Chaos, das dies beobachtet hatte, bliess als Gegenzug einer anderen Gruppe Hass, Missgunst und Neid ein. Und diese Gruppe begann, Pläne zu schmieden wie ihre Gegner zu besiegen seien.

Und wie die Evolution voranschritt, hatten sich die Kämpfer von Ordnung und Chaos auf die Gegenseitigen Seiten ihrer Welt zurück gezogen. Der Kampf stand still.

"Mehr" rief das Chaos, und gebar eine Waffe welche den dämonisch gewordenen Kämpfern einen Vorteil verschaffen sollte. Diese Waffe wurde ein Schwert, eine Klinge mit der Macht des Chaos selbst.
Doch Ordnung, immer gewahr was sein Partner tat, gebahr ebenfalls ein Schwert. Ein lichtes Gegenstück zu dem des Chaos.
Mit diesen Schwertern kämpften die Krieger von Chaos und Ordnung, bis nur noch wenige übrig waren. Und am Ende war es ein Krieger des Chaos, der beide Schwerter in Händen hielt.
Doch in einem Moment von Klarheit und dem Wunsch nach Ruhe, setzte er die beiden Schwerter zusammen.
Chaos und Ordnung vereinten sich, wurden eins, und Frieden überkam sie. Auf der kleinen Welt war der Krieg vorbei.

Tausende Jahre später durchstriff ein junger Mann die kahlen Ebenen, auf denen noch nie etwas gewachsen war. Uralten Gerüchten und Mythen folgte er, und nach monatelangem suchen fand er in einer Höhle, nebeneinander liegend, beide Schwerter. Und gierig nach der Macht, setzte er die Schwerter zusammen...
...doch nichts geschah. Als sich Chaos und Ordnung zu Gleichgewicht vereint hatten, verloren ihre Schwerter die Macht. Doch gleichwohl, immer noch uralte Artefakte, waren sie dem jungen Mann in Cape und blauer Haut ein Symbol für seinen Herrschaftsanspruch.
In diesem Moment begann in Gleichgewicht das Chaos seinen ersten eigenen Gedanken seit Jahrtausenden zu denken..






Die Plastikklingen habe ich ersetzt, durch rostfreien Edelstahl. Damit kann man wirklich kämpfen!

Der Beast Man

Das kleine Dorf Ansorr wurde, seit man es errichtet hatte, dort am Rande des Immergrünen Waldes, stets überfallen von einer Horde Schattenbiester, die dort im Walde in den Schatten hausten.
Die Menschen von Ansorr waren im Begriff das Dorf zu verlassen. Nur wenige Tage später, und alle wären sicher und fort gewesen.
Karella, ein junges Mädchen, Tochter eines der letzten ansässigen Bauern, kam bei der Suche nach Kräutern dem Walde nur allzu nahe.
Und so wurde Karella fortgenommen.

Tage später fand man sie wieder, an der selben Stelle an der sie verschwunden war. Ihr Körper in unaussprechlichen Wegen geschunden, und....schwanger.

Das Dorf Ansorr wurde einige Tagesreisen entfernt vom Immergrünen Wald neu gegründet. Doch in Karella und ihrer Schwangerschaft sahen die Bewohner stets eine Erinnerung an das Unglück, das man zurück lassen wollte.
Doch Karella´s Probleme lagen tiefer. Viel tiefer. Unter ihrem Herzen. In ihrem Inneren wand sich das Baby, trat, schlug. Und nach zwölf Monaten gebahr sie ein Kind, das nicht menschlich war. Kein bisschen menschlich.
Das Kind hatte eine behaarten Körper, Klauen, Zähne die Fleisch zerfetzen konnten und war bereits bei der Geburt fast so stark wie ein erwachsener Mann. So gab man Karella die Wahl: Fort mit dem Kind, oder fort mit euch beiden!
Und Karella tat das einzigste, was sie noch tun konnte.
Sie begab sich auf den Weg zurück zu dem alten Ansorr. Als sie nach Tagen dort ankam lagen die meisten häuser in trümmern. In den Hauswänden sah sie riesige Klauenspuren. Klauen, an die ihr Körper sich erinnerte. Karella legte das Baby an genau den Platz, an dem man sie damals weg geholt hatte. Das Kind schrie wie ein Tier, als Karella fortging..

Zwanzig Jahre später kamen die Schattenbiester zum neuen Ansorr. Um es zu erreichen krochen sie in den Nächten durch Felder, und versteckten sich an den brutal hellen Tagen in selbst gegrabenen Erdlöchern. Und in Ansorr liessen sie niemanden mehr, der noch atmen konnte..
Nur eine Frau wurde lebendig fortgenommen. Zum endlosen Schrecken dieser Frau war dies das zweite Mal, das solche Wesen sie entführten. Die Mosnter brachten sie zu einem Wesen, das aussah wie eine Vermischung aus Mensch und Biest. Und Karella erkannte ihren Sohn. Dann, mit einer tiefen, gurgelnden Stimme, sprach das Wesen zu ihr.

"Du hast mich verlassen, Mutter. Aber ich vergebe dir. Eine wunderschöne Frau sollte nicht gesehen werden mit so einem hässlichen, bösen, ekelhaften und mörderischen Unding wie es dein Sohn war. Ich danke dir, Mutter. Du machtest mich zu dem was ich jetzt bin. Siehst du? Ich trage die Zähne meines Vaters um den Hals! Eine Menschenfrau zu schwängern war sein Weg in den Kreis der Älteren aufgenommen zu werden. Sein Weg in das Erwachsensein. Das ist der Schattenbiester Gesetz! Ihn zu töten, und seine Zähne als Symbol meiner Macht zu tragen, das ist mein Weg. Bist du stolz auf mich, Mutter? BIST DU STOLZ??????"

Das letzte, das Karella nach den Schreien ihres Sohnes hörte war, wie ihr Fleisch zeriss, fortgetragen in viele verschiedene Richtungen...



So, hier habt ihr meinen Biest Man. Ich konnte an ihn nicht viel ANfügen, aber hatte dennoch sehr viel Arbeit. Ich gab ihm Haar. Ich brauchte zwei einhalb Tuben Superkleber bis ich ihn endlich komplett beflockt hatte. Natürlich hatte ich ihn zuvor bemalt. Schaut man genau hin, kann man sogar sehen das ich ihm nicht nur Zähne gab, sondern auch Plaque.
Und natürlich ist er immer noch voll beweglich, ohne das die Beflockung darunter leiden würde.
Ich musste auch etwas mit dem Kragen machen. Der war schrecklich. Für das Original ok, aber nicht mehr nach dem Beflocken. Also machte ich ihm einen Kragen aus Pelz, und fügte die aus dem alten Kragen ausgeschnittenen Zähne dazu. Ausserdem gab ich ihm einen neuen Lendenschurz aus Filz.
Ich MUSS irgendwann bessere Fotos machen, verfehmt noch eins.

Duncan, der Eisenmann



Duncan´s Welt bestand aus Krieg.
Krieg gegen andere Länder, Krieg gegen Keldor, Krieg gegen Skeletor, Krieg gegen die Schlangen.
Doch die Zeit war gnadenlos mit dem alten Kämpen, und er spürte nun sein Alter.
Nun hatte er nichts weiter zu tun übrig als den jungen Kriegern zu helfen, indem er seine Erfahrung und sein technisches Wissen einbrachte.
Und selbst als er davon hörte wie Skeletor´s Truppen die Armee des Reiches dahin geschlachtet hatte, trotz der Hilfe durch He-Man, konnte Duncan nichts weiter tun als den Verwundeten, Verstümmelten und Toten bei der Rückkehr zuzusehen.
Und so traf er eine Entscheidung.

Die Technik benutzend die er anwandte um dem jungen Mekaneck eine neue Wirbelsäule zu geben, schmiedete er sich eine Rüstung, die ihm die stärke wieder geben sollte de er als junger Mann innehatte!
Sein altes Rüstzeug beherbergte nun ratternde Maschinen. Maschinen die sich an sein Fleisch banden.
Das verletzte linke Knie? Umhüllt von einem Exoskelett.
Die alten Muskeln? Umgeben von einem Kampfpanzer.
Der schmerzende Rücken? Umgangen von einer in der Rüstung integrierten künstlichen Wirbelsäule.
Mit dieser Ausrüstung wurde er ein wahrer Panzer in der Schlacht, Seite an Seite mit dem veränderten Prinzen von Eternia, um wieder einmal zu einem Dorn in der Seite seines alten Gegeners Keldor zu werden, irrelevant welches Gesicht dieser nun trug.

War es zu Beginn nichts mehr als ein Spitzname, wurde er mit der Zeit doch zu einem bestätigten Rufzeichen für diesen alten, neuen Helden.
Duncan der Waffenmeister war nun der Eiserne Mann!

Ja, ich weiss, es ist nur ein simples, simples Repaint. War aber trotzdem mühsam, das Gemale.
Offen gestanden war er nie eine meiner Lieblingsfiguren, da hatte ich wenige Ideen für echte Umbauarbeiten. Aber die Farben sind erneuert, realistischer, der Panzer hat Kampfspuren.
Was man leider nicht sieht sind Details wie die freigelegten Schaltungen in seiner Keule, oder das ich ihm ergrautes Haar gab. Man sieht richtig, das er mal braunes Haar hatte, das nun grau wurde. Hat wegen dem Blitzlicht leider nicht geklappt. Ich hoffe, er gefällt euch dennoch. Ich glaube, besser als das Original ist er von der Aufmachung trotzdem noch

Der rammende Mann



Die Geburt war sehr schwer. Frau und Kind waren dem Tode nahe, und es sah bereits so aus als würde man beide verlieren. Doch dann brach sich das Baby förmlich aus dem Körper der Mutter...

Jahre später war das Baby ein Jüngling, doch jener wurde von den Dorfbewohnern meist gemieden. Unnatürlich groß und stark war er seit seiner Geburt, welche die Mutter getötet hatte. Einsam und allein verbrachte der Junge sein Leben.
Eines Tages kam eine kleine Patroullie von Skeletors Knochenkämpfern in das Dorf, mordend und plündernd. Trotz des Hasses den die Bewohner auf ihn hatten, verteidigte der junge Mann seine Heimat, und zerbrach den Kriegern die Knochen zu Staub.
Aus der Ferne hatte ein Späher namens Mekaneck den Kampf gesehen, und dies alles im Schloss bereichtet. Ein solcher Kämpfer wäre ideal für die neu zu bildende Armee des Schlosses, jene Meister des Kampfes aus allen Teilen Eternias. So holte man den Jungen ins Schloss, und legte ihm Prüfungen auf. Allzu klug war er nicht, doch hatte er ein großes Herz, Mut, und Kraft!
Rüstzeug das seinen Körper schützte wurde ihm angepasst, und seither war er einer der Vordersten an der Front gegen die dunklen Horden. Ram Man. Der rammende Mann.



Nur ein ganz simples Repaint um ihn etwas realistischer aussehen zu lassen. Die Farbe seines Wams ist eine Eigenmischung.

Stratos, der Avionier


Viele Tausende Jahrhunderte vor heute waren die Avionier noch bekannt als das Volk der Affenmenschen aus dem Immergrünen Wald.
Doch sie wurden täglich dezimiert, gnadenlos gejagt von den Schattenbiestern für die sie leichte Beute waren. Aufgrund dieser Gefahr verliessen die Affenmenschen den Wald und zogen in die Berge. Nach wochenlanger Reise erreichten sie die verfallene Stadt Avion.
Die Jahrhunderte verstrichen, und die Affenmenschen hatten Avion neu aufgebaut, die verfallene Kultur in die ihre integriert und wurden selbst die neuen Avionier. Doch jene hatten Flügel..
So entstand unter den Jungen die Mutprobe, einen der großen Bergadler zu fangen und zu zähmen. Woraus ein Kult entstand. Die heiligen Vögel am Ende ihrer Lebenstage suchen, und nach ihrem Tod deren Schwingen in die Arme der Avionier zu verpflanzen, ganz so wie die uralten Avionier Flügel gehabt hatten.
Diese Praxis lebte über Jahrtausende, bis der Einfluss des Blutes der Vögel sich in das Blut der Avionier mischte...und ihnen nach und nach, in vielen weiteren Jahrtaunsende, selbst Flügel wuchsen. Flügel die nur zum gleiten in den Winden vorhanden waren, doch mit den geeigneten Vorrichtungen, Jets am Rücken und den Füßen, die Avionier endlich vom Boden befreiten, von der Angst am Boden hilflos zu sein. Die Avionier flogen. Unter ihrem großen Anführer: Stratos!

Umgebaut habe ich bei ihm nichts, aber die Bemalung war anstrengend. Nun kann man auch besser die Herkunft der Avionier sehen: Es SIND Affenmenschen mit Flügeln!

Orko, das Wesen


Beim Versuch seinen Kräften neue Macht hinzuzufügen, riss Skeletor in einem magischen Ritual ein Loch in eine Dimension, die gänzlich aus magischem Nebel bestand, belebt von Wesen aus lebendem Schatten. Skeletor fing eines dieser Wesen, und sperrte es um dessen form zu erhalten in einen Mantel aus Drachenleder.
In Panik, plötzlich in eine feste Form gesperrt zu sein, schrie das Wesen pure Magie heraus, und zerstörte einen großen Teil Snake Mountains. Dieses Ereignis blieb der Scorceress von Grayskull nicht unbemerkt, und in einem mutigen Akt rettete sie das Wesen und brachte es zur Burg. Stunden brauchte sie, die Schattenkreatur zu beruhigen.
Doch ohne den originalen Zauber Skeletor´s konnte sie das Wesen nicht wieder heim schicken..
Das Wesen das sich "Orrchoo" nannte, aus dem magischer Nebel herausfloss konnte seine Kraft nur schwer zügeln, so gab die Zauberin ihm ein Amulett zur Eindämmung, und einen Zauberstab zum kanalisieren seiner Macht. Sie gab das Wesen in die freundlichen Hände der Masters, um Orrchoo Freundschaft und ein Heim zu geben..und die Gelegenheit zur Rache an Skeletor.
Der lebende Schatten aus Magie: Orrchoo!

Zum Glück hatte ich bei ihm schon einen Plan was ich machen wollte, so ging das alles ganz gut. Hut weg, Schal weg, neu bemalen. Ich fand etwas das als "Nebel" gut aussah, und fügte am Ende alles wieder zusammen. Er sieht genau so angenehm unheimlich aus wie ich mir das erhofft hatte.